Happy Baby

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Osteopathie für die werdende Mutter

Vor der Schwangerschaft

Osteopathie kann optimale Voraussetzungen schaffen für einen harmonischen und entspannten Schwangerschaftsverlauf. Beispielsweise können alte Narbenverklebungen nach Operationen oder Wirbelblockaden, die eine Empfängnis erschweren, beseitigt werden.

Während der Schwangerschaft

In dieser Zeit ist die Frau besonders empfindsam. Der Osteopath begleitet die emotionalen und körperlichen Veränderungen der werdenden Mutter. Statikveränderungen können z.B. Rückenschmerzen hervorrufen, die behandelt werden können. Auch bei Wassereinlagerungen ist es möglich, den venolymphatischen Rückfluss mittels der Osteopathie zu verbessern. Ausserdem ist es wichtig, gute biomechanische Bedingungen des Beckens für die Geburt zu schaffen.

Nach der Schwangerschaft

Je nach Verlauf der Schwangerschaft und Geburt können Beschwerden wie z.B. Kopf- oder Rückenschmerzen durch Instabilitäten, Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis zu Wochenbettdepressionen auftreten, die möglicherweise strukturelle Ursachen haben und durch Osteopathie beseitigt werden können. Auch bei Stillschwierigkeiten oder bei der Rückbildung behandelt der Osteopath das vegetative Nervensystem um die hormonelle Regelung zu unterstützen.

Wann hilft Osteopathie?

Bei Babys und Kindern (und Müttern)
  • Drei-Monatskoliken, Blähungen
  • Häufiges Schreien, Unruhe, Schlafstörungen
  • Verstärktes Spucken nach dem Stillen
  • Stillproblemen
  • Brustwarzenentzündungen
  • Verstopfung
  • Neurodermitis, Ekzemen, Milchschorf
  • Schädeldeformationen
  • Schiefhals
  • Hüftdysplasien
  • Mittelohrentzündungen
  • Bronchitis
  • Zahnen
  • Entwicklungsstörungen
  • usw.
Bei Kindern und Jugendlichen
  • Entwicklungsstörungen, Haltungsstörungen
  • Schlafstörungen, Unruhe
  • Konzentrationsstörungen, Nervosität, ADHS
  • Erschöpfungszustände
  • Migräne, häufige Kopfschmerzen
  • Asthma, Bronchitis, Angina
  • Mittelohrentzündungen
  • Zahnstellungsprobleme
  • Menstruationsbeschwerden
  • usw.

Baby & Kinder Osteopathie

Babys und Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Säuglinge, Kinder und Heranwachsende stellen mit ihrem noch unreifen und im Wachstum befindlichen Gewebe eine hohe Anforderung an das können eines jeden Osteopathen. Er muss über ein ausgezeichnetes Wissen sämtlicher Entwicklungsprozesse der Babys und Kinder von der Entstehung im Mutterleib bis zum Ende der Pubertät sowie über besonders im Fühlen geschulte Hände verfügen.

Babys und Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Bei ihnen sind viele anatomische Strukturen noch in der Entwicklung und oft ganz anders als beim Erwachsenen angelegt. Die meisten Stoffwechselvorgänge sind noch nicht ausgereift und darüber hinaus liegen Kinder, anders als Erwachsene, bei den Behandlungen selten still und können ihre Beschwerden oft auch nicht ausdrücken.

Die Geburt stellt eine enorme Belastung für den kleinen, zarten Körper eines Babys dar. Wenn dazu noch der Einsatz von Saugglocke, Geburtszange oder sonstige Krafteinwirkungen kommen, kann das zu Verformungen und Stauchungen der Wirbelsäule und des Schädels führen. Dies führt nach der Entbindung oftmals zu Auffälligkeiten die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit der Schwangerschaft oder der Geburt in Verbindung gebracht werden. Diese Auffälligkeiten lassen sich durch eine frühzeitige osteopathische Behandlung deutlich mindern oder beseitigen, für einen guten Start in ein unbeschwertes Leben.

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Peter Twigt

Osteopath D.O. MSc. in Ost. med. und dipl. Physiotherapeut